Burghotel auf Schönburg

Erstmalig erwähnt wurde die Schönburg 1149, wobei jedoch davon auszugehen ist, dass der Bau wesentlich früher entstanden ist. Im 14. Jahrhundert lebten auf der Ganerbenburg etwa 250 Nachkommen aus dem Geschlecht der Schönburger gleichzeitig, da alle Burggrafensöhne erbberechtigt waren.

Geschichte und zeitgemäßer Komfort gehen hier eine harmonische Verbindung ein.
Geschichte und zeitgemäßer Komfort gehen hier eine harmonische Verbindung ein.

Der letzte Schönburger erwarb als französischer General im 17. Jahrhundert viel Ruhm, bevor die Burg 1689 von den Truppen Ludwigs XIV. niedergebrannt wurde. Ab 1885 restaurierte der Bankier Rhinelander, ein einflussreicher Deutsch-Amerikaner, große Teile der Burg.

Auferstanden aus Ruinen - die märchenhafte Wiedererstehung der Schönburg

Seit 1957 besitzt die Familie Huettl das Anwesen. Seitdem wurden die Restaurierungen kontinuierlich fortgesetzt und so das heute einzigartige Burghotel geschaffen. Die Geschichte des Hotel-Restaurants auf Schönburg mutet an wie die amerikanische Saga vom Tellerwäscher, der zum Millionär wurde. Der visionären und anpackenden Tatkraft von Wolfgang Hüttl und seiner Frau Barbara ist es zu verdanken, wenn heute die Schönburg glanzvoller, als in den letzten Jahrhunderten zuvor, ihr Licht weit über den Rhein ins Land streut und getrost als eines der schönsten Burg-Hotels in Europa bezeichnet wird.

Geschichte und zeitgemäßer Komfort gehen auf Schönburg eine harmonische Verbindung ein. Zauberhafte Zimmer mit Himmmelbetten, stilvolle Bädern und liebevolle Details laden den Gast zum genussvollen Verweilen ein.

Am liebsten möchte man so viele Tage auf Schönburg verweilen, wie es Zimmer gibt, um dann an jedem Tag ein neues Zimmer kennenlernen zu können. Wenn man als Gast auf einem der Balkone sitzt, Musik aus einem der in jedem Zimmer vorhandenen Stereoanlage hört und die Schiffe tief unter sich auf dem nächtlichen Rhein betrachtet, dann kommt einem unwillkürlich Heinrich Heine in den Sinn und sein Deutschlandlied, das er vor hier oben gedichtet haben könnte.

Ausblicke wie im Bilderbuch

Zum Aperitif verabredet man sich im Kaminzimmer , das mit der angrenzenden Bibliothek auch als Hotellobby oder Lounge dient. Ein wunderbarer Raum, in dessen Kamin fast den ganzen Tag über ein gemütliches Feuer lodert. Von der angrenzenden Rheinterrasse aus sieht man direkt Stromabwärts auf den regen Schiffsverkehr und das unterhalb der Burg gelegene Städtchen Oberwesel, welches zwar nicht mehr wie zur Zeit der Schönburger direkt an den Rhein grenzt, aber immer noch fast vollständig von einer alten Stadtmauer umgeben ist.

Das Abendessen wird in der Ritterstube oder im Restaurant aufgetragen, bei schönem Wetter auch gerne auf einer der Rheinterrassen. Dazu gibt es als Hauswein einen köstlichen, weißen Cuvée von der Schönburger Rebe. Der Hausherr, selbst gelernter Koch, pflegt eine eigenständige Küche, die mit besonderen, selbst entwickelten Rezepturen und schmackhaften Gerichten überzeugt. Dass dabei bevorzugt und soweit möglich frische Produkte der regionalen Erzeuger eingesetzt werden, versteht sich von selbst.

Nach fünf Jahren Bauzeit: ein Schlosspark der es in sich hat - nur für die Hausgäste der Schönburg

Wolfgang Hüttl könnte ein überzeugender Vertreter der Slow Food Bewegung sein, will es aber nicht, da ihm einfache Schablonen und Stempel zuwider sind. Er liebt, wie seine Frau, die Freiheit, sich immer neu mit Dingen auseinanderzusetzen, ohne aber die Bodenhaftung dabei zu verlieren. „Schubladen können andere auf und zu machen“, so sein Credo und ist damit immer wieder für eine Überraschung gut. Als ihm die Möglichkeit geboten wurde die Hänge rund um die Schönburg zu erwerben, zögerte er nicht lange und plante einen, seinen Schlosspark. Was dies bedeutet, kann nur derjenige ermessen, der in regelmäßigen Abständen die Schönburg besucht und mit Erstaunen die neuesten Ergebnisse Hüttl`scher Parkgestaltung nachvollzieht.

Ab 2012 hat jeder Gast die Möglichkeit dazu; mit einen eigenen Schlüssel, der ihm die Pforte zum paradiesischen Schlossgarten öffnet, wann immer er mag.

Im Zimmerpreis enthaltene Leistungen

Übernachtung in Ihrer liebevoll und individuell gestalteten Burgkemenate, ausgestattet mit Bad oder Dusche/WC, Telefon, Flachbildschirm, CD-Anlage, Bademantel und Slipper für die Zeit Ihres Aufenthaltes, Fön und Zimmersafe

  • Willkommens-Sherry auf dem Zimmer
  • 4-Gang-Feinschmecker-Abendessen im Burgrestaurant oder, bei schönem Wetter, auf der Rheinterrasse
  • Reichhaltiges Frühstücksbuffet, mit hausgemachten Marmeladen, ofenfrischen Croissants und ausgesuchten Produkten
  • Freie Minibar
  • Exklusiver Zugang zum schönen, alten Burggarten

Arrangements

Burghotel auf Schönburg
1 Übernachtungen
ab 161,00 EUR