In Ablehnung gegenüber dem damals üblichen Historismus überwogen im Jugendstil der Natur entlehnte Ornamente, abstrahierte Linien und später geometrische Verzierungen. Eines der Zentren des deutschen Jugendstils war Darmstadt. Hier entstand 1899 im Auftrag des hessischen Großherzogs Ernst Ludwig eine Wohn- und Arbeitswelt der dem Jugendstil verpflichteten Kunst: die auch heute noch beeindruckende Künstlerkolonie Mathildenhöhe.
Dazu gehörten u. a. die Architekten Josef Maria Olbrich, Peter Behrens und Hans Christiansen. Ihre Bauten und Inneneinrichtungen, die 1901 zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert wurden, begründeten den sog. Darmstädter Stil.





