11. Aug. 2009
Sternstunden an der Mosel
Märchenhotel in Bernkastel-Kues erhält nach Erweiterung vierten Stern
Anfang August knallten im historischen Moselstädtchen Bernkastel-Kues die Sektkorken. Das Märchenhotel von Katja und Stefan Krebs stellte der Öffentlichkeit sechs neue Themenzimmer in der höchsten Kategorie vor! Damit geht eine mehrjährige Modernisierungs- und Erweiterungsphase des traditionsreichen Hauses, das bis zur Übernahme von Stefan Krebs vor 10 Jahren als „Älteste Weinstube“ geführt wurde, dem Ende entgegen.
In mehreren Ausbaustufen wurde, aus dem mitten im Altstadtkern Bernkastels gelegenen, denkmalgeschützten Fachwerkensemble, zunächst das Feinschmeckerrestaurant Anno 1640 und nach und nach das Märchenhotel entwickelt, dessen Thema kongenial zum märchenhaft schönen Umfeld passt.
Mit den neuen Themenzimmern Träume der Nacht, Schmetterling, Schneekönigin und Göttin des Glücks wurde geschickt eine vorher als Hof genutzte Baulücke geschlossen und dem gesamten Baukomplex ein zusammenhängender, einheitlicher Look verpasst. Alle neuen Zimmer verfügen über eine kleine Sonnenterrasse, haben einen eigenen Whirlpool und jeweils einen Kaminofen.
Über ein ganz in Rot gehaltenes Treppenhaus, welches von der jungen Architektin Ute Reif sehr schön in einem Zwickel zwischen Neubau und einem historischen Gebäudeteil eingebaut wurde, werden sowohl die Zimmer des neuen Gebäudeteiles als auch die in der alten neu eingerichteten Märchen-Suiten Gulliver und Sterntaler sehr Gästefreundlich erschlossen.
Leider war auf Grund der baulichen Gegebenheiten der Einbau eines Aufzuges nicht möglich. Das Märchenhotel würde aber seinem Namen nicht gerecht, wenn es nicht eine gute Fee und einen hilfsbereiten Knecht gäbe, die den Gästen das Gepäck auf ihr Zimmer bringen.
Fast in jedem Zimmer gibt es eine Besonderheit: So wurde das Badezimmer im Gulliver direkt in einen Teil eines alten Felsenkellers eingebaut. Im Sterntaler wohnen die Gäste auf zwei Etagen und blicken, wenn sie im geräumigen Wasserbett liegen, nicht nur auf die Sterne am Firmament ihres Himmelbettes, sondern auch bis weit hinauf in den Fachwerkgiebel.
Parallel zur Erweiterung des Märchenhotels in der Kallenfelsstrasse entstand etwa 200 Meter entfernt, und ebenfalls in der höchsten Kategorie, das Häuschen Rotkäppchen, eine charmante Ferienwohnung, in der die Gäste neben allerlei Annehmlichkeiten bei der Anreise auch einen gefüllten Kühlschrank vorfinden und jeden Morgen mit frischen Brötchen versorgt werden.
Margret Bongart von der DEHOGA würdigte die geleistete Arbeit als wichtigen Beitrag zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur an der Mosel und verlieh dem Märchenhotel den vierten Stern.


