Tipp: Parkhotel Wasserburg Anholt
Ein Museum der besonderen Art
Die Wasserburg Anholt beherbergt auf 1.500 m² die größte, historisch gewachsene private Kunstsammlung Nordrhein-Westfalens.
Ausgestellt werden herausragende Arbeiten niederländischer, flämischer, deutscher, spanischer und italienischer Meister. Außerdem gibt es eine umfangreiche Sammlunge mit chinesischem, japanischem, holländischem und deutschem Porzellan des 17. und 18. Jahrhunderts und zahlreiche Renaissance- und Barock-Möbel.
Über 700 Gemälden von Rembrandt, Jan van Goyen, Gerard ter Borch, J. Breughel d.J., Bartholomäus Bruyn, Holbein, Jobst Harich, Murillo oder italienischen Meistern wie Carlo Dolci und Salvator Rosa) sind auf der Wasserburg Anholt zu bewundern.
Der Prunk des 17. und des 18. Jh. sind im Paradesaal, im Marmorzimmer, im Rittersaal und im Grünen Saal in Form von Wandteppichen und Ledertapeten zu bestaunen. Eine Waffen- und Münzsammlung, die restaurierte Hofküche aus dem 15 Jahrhundert, der auch heute noch bei speziellen Anlässen genutzte Speisesaal, das Raritätenkabinett, der Dicke Turm mit Rüstkammer und Verlies machen das Museum, zu einem besonderen Erlebnis.
Die Bibliothek umfasst die umfangreiche Büchersammlung der Grafen von Bronckhorst-Batenburg und der Fürsten zu Salm-Salm. Unter den ca. 7000 Bänden befinden sich vor allem theologische, klassische, juristische, medizinische und geschichtliche Werke.
Im Billardsaal sind Gemälde von niederländischen und flämischen Malern aus dem 17. und 18. Jh. ausgestellt. Zudem schmücken prunkvolle Leuchter diesen Raum.
Im Rittersaal hängen die Porträts der Grafen von Bronckhorst-Batenburg und der Fürsten zu Salm-Salm. Besonders auffällig ist der Originalfußboden aus Fichtenholzbrettern von 16,25 m Länge. Die Goldauflage der Decke wurde erst 1965 zufällig bei Restaurierungsarbeiten entdeckt und freigelegt.
Im Marmorzimmer befinden sich u. a. ein Großteil der Chinaporzellan-*Sammlung aus dem 17. und 18. Jh. und ein wertvolles, barockes Möbelset aus dem 17. Jahrhundert: vergoldete Sessel und ein Sofa mit den originalen Samtbezügen. Ein Gemälde zeigt Erzherzog Friedrich von Österreich (1856 - 1936).
Der neue *Speisesaal zeigt einen festlich gedeckten Tisch mit einem Essservice (KPM Porzellan, um 1900) und Trinkgläsern (Wien 1880) mit fürstlichem Wappen resp. Monogramm. In den Vitrinen sind zwei Meißner Porzellanvasen aus dem Jahre 1750 ausgestellt.
