„WIE IN EINER ANDEREN WELT"
„Wie in einer anderen Welt"

Vor dem abschließenden Abendessen schwangen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung zu einer Erkundung der Wasserburg-Umgebung auf die Fahrräder. (Foto: Johannes Kruck)
PETER NINKOVIC
ANHOLT. "Man merkt es doch hier schon, wenn man durch den Eingangsbereich gegangen ist: Man fühlt sich wie in einer anderen Welt." Dies sagte Max Eidlhuber, Direktor vom Landhaus zum Appesbach am österreichischen Wolfgangsee, gestern in einer Pressekonferenz über die mehrtägige Herbsttagung der Vereinigung "Historic Hotels of Europe", die im Parkhotel Wasserburg Anholt stattfand und die am gestrigen Abend mit einem Abendessen zu Ende ging. Eidlhuber ist zurzeit Chairman der Vereinigung.
Hauptquartier in Paris
"Wie in einer anderen Welt" wohlfühlen sollen sich die Gäste in den rund 650 Hotelbetrieben in zahlreichen europäischen Ländern, die über 17 Zusammenschlüsse in Regionen von der Dachorganisation „Historic Hotels of Europe" vertreten. Das Hauptquartier mit der Geschäftsführerin Hanne Mostecky aus Österreich befindet sich in Paris.
Vertreter von 13 der 17 Zusammenschlüsse nahmen an der Tagung in Anholt teil. "Die Beteiligung war gut", zeigte sich Eidlhuber zufrieden. Der Österreicher verglich das Ganze mit einem Haus. Im Erdgeschoss sei der einzelne Betrieb, im Obergeschoss die Landesorganisation und das Dach sei die Vereinigung "Historic Hotels of Europe". Um in dieser Dachorganisation dabei sein zu können, muss der Betrieb erst in die Landesorganisation. Und es gibt Voraussetzungen: Das Hotel muss grundsatzlich historischen Ursprungs sein. Und ein bestimmtes Ambiente ist erforderlich „So sollte der Hotelier den Gast möglichst individuell begrüßen, das kennen Sie ja hier von der Familie Brune", hatte Max Eidlhuber auch ein dickes Kompliment für die Anholter Hotelier-Familie parat.
Deutschland ist - mit einer Kapitalgesellschaft - seit April in der seit zehn Jahren bestehenden Organisation "Historic Hotels of Europe" vertreten, zurzeit mit acht Hotels. Es sollen aber mehr werden, versicherte der in Weimar ansässige Geschäftsführer Michael Maass.
Die Idee für die Versammlung in Anholt kam auf der Frühjahrstagung in England. In Anholt beriet man unter anderem über eine Verbesserung von Vermarktung und Öffentlichkeitsarbeit sowie über einen europaweiten Flyer.
